Ein besonderes Fotoshooting mit Model an der Amper (2018)
Hallo, ich bin Stefan – Fotograf in Olching und der Umgebung. Seit vielen Jahren liebe ich es, Menschen in ihrer natürlichen Umgebung festzuhalten, besonders wenn es um Körperkunst wie Tattoos geht. Die Amper bei Geiselbullach ist für mich einer der schönsten Orte in der Nähe: das sanfte Licht, die blühenden Wiesen im Frühling, das leise Rauschen des Wassers – einfach perfekt für ein entspanntes Outdoor-Shooting.
Heute nehme ich euch mit zurück ins Jahr 2018. Damals habe ich ein Shooting mit einem talentierten, stark tätowierten Model gemacht. Die Bilder lagen lange in meinem Archiv, weil der Alltag dazwischengekommen ist. Aber jetzt, fast acht Jahre später, finde ich endlich die Zeit, sie mit euch zu teilen. Und ja – es gibt noch viel mehr Fotos aus diesem Tag, also wird das hier der erste Teil einer kleinen Serie.
Inhaltsverzeichnis
- Die Vorbereitung – Warum die Amper bei Geiselbullach?
- Der Start: Ruhige Portraits im warmen Nachmittagslicht
- Mehr Dynamik: Posen, die die Tattoos lebendig machen
- Entspannte Momente gegen Mittag – und der Übergang zum Home-Shooting
- Die stillen Nahaufnahmen zum Abschluss des Outdoor-Teils
- Mein Tipp für dein eigenes Shooting an der Amper
- Ausblick: Mehr Bilder kommen bald
Die Vorbereitung – Warum die Amper bei Geiselbullach?

Ich habe die Canon EOS 750D dabei gehabt – meine treue Begleiterin für viele Jahre. Mit dem 18–55 mm und manchmal dem 50 mm 1.8 konnte ich das natürliche Licht wunderbar einfangen, ohne viel Equipment mitzuschleppen. Wir haben uns am frühen Nachmittag getroffen. Zu der Zeit stand die Sonne schon schön hoch, es war warm und sonnig – typisch für den Frühling 2018 hier in der Region, der oft richtig sommerlich daherkam.
Die Location war schnell klar: die Amperwiesen in Geiselbullach, nur ein paar Minuten von Olching entfernt. Hier gibt es genug Abwechslung – hohes Gras, alte Bäume, offene Flächen und immer wieder der Fluss als ruhiger Hintergrund. Perfekt, um Tattoos natürlich wirken zu lassen, ohne dass alles zu gestylt aussieht.
Der Start: Ruhige Portraits im warmen Nachmittagslicht

Wir haben direkt mit ruhigen Portraits begonnen. Das Model hat sich einfach hingestellt, Blick direkt in die Kamera, lange Haare leicht vom Wind bewegt. Ihre Tattoos – Rosen, Mandalas, filigrane Linien – kamen dadurch richtig gut zur Geltung, ohne dass die Natur drumherum unterging. Das warme Licht vom frühen Nachmittag hat alles weich und golden wirken lassen – genau das, was ich mir für diesen Tag gewünscht hatte.
Genau das liebe ich an solchen Shootings: wenn die Tattoos nicht nur „da sind“, sondern mit der Umgebung sprechen.
Mehr Dynamik: Posen, die die Tattoos lebendig machen

Dann wurden die Posen etwas dynamischer. Eine Hand ins Haar, der Oberkörper leicht gedreht – plötzlich sah man die Unterbrust-Tattoos und die kunstvollen Arm-Designs noch intensiver. Die blühenden Sträucher im Hintergrund haben dem Ganzen eine weiche, fast träumerische Note gegeben.
Ein Moment, der mir besonders im Kopf geblieben ist: Sie hat die Arme hochgenommen, als würde sie die Sonne begrüßen. Die Tattoos auf den Armen und am Bauch haben sich dadurch richtig entfaltet – wie eine Erweiterung der Landschaft. Solche Bilder entstehen oft ganz spontan, einfach weil das Licht und die Stimmung gerade stimmen.
Entspannte Momente gegen Mittag – und der Übergang zum Home-Shooting

Später, als die Sonne noch höher stand, haben wir ein paar entspanntere Posen gemacht. Hand in der Hosentasche, lässiger Blick zur Seite. Die Jeans und der Crop-Top haben super zu den Tattoos gepasst – es fühlte sich an wie ein ganz normaler, aber gleichzeitig sehr ästhetischer Moment am Fluss.
Nach diesen Outdoor-Aufnahmen haben wir das Shooting nicht beendet, sondern sind einfach weitergezogen: zurück zu mir nach Hause für ein Home-Shooting. Dort haben wir die Stimmung komplett gewechselt – weicheres Indoor-Licht, andere Posen, vielleicht ein bisschen mehr Intimität. Die Bilder aus diesem zweiten Teil sind noch nicht in diesem Beitrag dabei, aber sie kommen definitiv in den nächsten Teilen. Es war spannend zu sehen, wie dieselben Tattoos im Freien und drinnen ganz unterschiedlich wirken.
Die stillen Nahaufnahmen zum Abschluss des Outdoor-Teils

Gegen Ende des Outdoor-Abschnitts gab es noch ein paar sehr intime Nahaufnahmen. Der Blick gesenkt, die Lippen leicht geöffnet, die Tattoos auf Schulter und Brust im Vordergrund. Diese Bilder strahlen für mich eine ruhige Melancholie aus – genau das, was ich oft suche, wenn ich Menschen fotografiere.
Mein Tipp für dein eigenes Shooting an der Amper

Wenn ihr in der Region seid und selbst mal ein Shooting an der Amper oder in der Nähe von Olching machen möchtet, kann ich nur empfehlen: plant genug Zeit ein, checkt das Licht und lasst euch auf die Location ein. Die Amper ist unglaublich vielseitig – mal wild, mal sanft, mal neblig, mal sonnig. Perfekt für Portraits, für Tattoo-Fotografie oder einfach für jemanden, der seine Hautkunst in einer natürlichen Umgebung zeigen möchte. Und wenn das Wetter mitspielt (wie damals im Frühling 2018), könnt ihr sogar nahtlos von Outdoor zu Indoor übergehen – das gibt richtig tolle Kontraste.
Ausblick: Mehr Bilder kommen bald

Das war nur der Anfang dieses Shootings – der Outdoor-Teil am frühen Nachmittag. In den nächsten Teilen zeige ich euch mehr: Nahaufnahmen einzelner Tattoos, die Home-Shooting-Bilder mit der ganz anderen Lichtstimmung, andere Posen, vielleicht auch ein paar Outtakes und wie sich alles entwickelt hat.
Wenn du selbst Interesse an einem Shooting hast – egal ob Tattoo-Portrait, Boudoir, Natur oder etwas ganz Eigenes (Outdoor und/oder Indoor) – schreib mir gerne. Ich bin als Fotograf in Olching zu Hause und fahre liebend gern zu schönen Spots in der Umgebung.
Bis bald und danke, dass du mitgelesen hast!
Stefan
